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Handelsagentur für Bergsport "Ihr Spezialist für Klettern und Bouldern"

Team Mitglied Flo Murnig genießt die Zeit in Afrika

So eben haben mich tolle Bilder sowie ein motivierender Bericht von Flo erreicht. Lest selbst: Süd Afrika 2013 Egal in welchen Kreisen ich mich bewege. Ich höre an jeder Ecke, alle fliegen im Sommer nach Süd Afrika, in die Rocklands, zum Bouldern. Sofern die besagten Kreise sich um Menschen schließen, welche gerne mit Felsblöcken spielen. Im Jahr 2007 war mein unvergesslicher Sommer in den Rocklands! Zu Fünft schlugen wir in den Cottages der Alpha Excelsior Farm unser Quartier auf. Wir sind das ursprünglich von Klem Loskot, Flo Grimus und Tom Bartl erschlossene und benannte Bouldergebiet, die ALPHAFARM bis auf den letzten Boulder niedergeklettert…naja ausgenommen die Megabretter. Meine fünf Wochen endeten vor 6 Jahren mit 15 Boulder ab 7C wobei fünf davon gleich schwerer 8A waren. Das war mein persönlicher Superrun bis dato! Jedes weitere Jahr hab ich es mir wieder und wieder durch den Kopf gehen lassen und wieder und wieder hab ich die Gedanken auf das nächste Jahr verschoben. So gewaltig und unkompliziert es damals war, so wird es nicht mehr. Überlaufene Sektoren, fünf Monate im Voraus Übernachtungen sichern, bezahlen um am Fels Block rum zu hampeln…außerdem kann der legendäre VW Chico nicht weiter gemietet werden. Argumente die viel mehr dagegen als dafür sprachen. Fontainebleau im November 2012 hat meine Reiselust an den südlichsten Punkt von Afrika mit frischer Neugierde beflügelt. Carlo Traversi zeigte mir Ausschnitte aus seinem Film über Paul Robinson’s „Chasing Winters“ und gewaltige Fotos von Gebieten zwischen Kapstadt und dem Kap der guten Hoffnung. Kein Topo, scheinbar großes Potential, Sandstein in Küstennähe, Surfer Dudes anstatt von Boulder Touristen, günstige Unterkunft und das Olympia Café mit unbeschreiblichen Delikatessen, welche die klassische Burgerbude „De Kelder“ in Clanwilliam als Kindergarten Krabbelstube weit in den Schatten rücken. Flug gebucht, Apartment gebucht, Auto gebucht und die 2007er Crew mit meinem neuen Virus angesteckt. Leider hat es nur für den Hari Penasso Wirkung gezeigt, jedoch mit unser beider besseren Hälften als Verstärkung. Angekommen in St. James hatten wir keinen blassen Schimmer, außer grobe Kartenanagaben von Carlo, wo genau wir hin sollten. In den sechs Jahren hat mein Navigationssinn ein Update erhalten, mein Handy hat GPS Funktion und das Internet steckt voll mit Infos die man oft gar nicht erwartet. Außerdem sind die Menschen in Süd Afrika nicht so oberflächlich, aber dafür sehr viel freundlicher als in meiner gewohnten Umgebung und so hat uns Cedric, ein Trail-Runner aus der Kalk Bay, von fetten Blöcken auf seinen täglichen Trainings-Runs erzählt. Das Echo Valley öffnete uns seine volle Pracht an Fels und wir stolpern geradezu ins Paradies, wobei wir uns doch wieder darin verlieren etwas sinnvolles zu finden. Geduld! Nach ein paar Tagen habe ich mir einen Überblick über den Großteil der „Topside“ geschaffen, viel gefunden, viel probiert, einiges geklettert und doch nicht alles geschafft. Die Amerikaner haben hier schwere Arbeit geleistet als sie 2011 drei Monate im Sandstein verbracht haben. Mit Sicherheit wurde hier zu vor schon schwer gebouldert, die meisten der harten Bretter stammen jedoch von den Jungs aus Übersee. Ich habe Honig (8A+ oder 8B) gefunden, probiert und es war knapp! Sowie Steady Plumps (8B). Drei Monate hatte ich leider nicht und somit war mein Programm Paket etwas enger geschnürt. So bleiben die beiden Boulder mit einem Einzelbesuch im Hinterkopf. Noch dazu liegen 20 Express Schlingen und 75m Seil unter dem Bett die in Montagu, am (Um)Weg in die Rocklands Einsatz finden wollen. Ja richtig, doch noch einmal Rocklands. Sechs Nächte wurden gebucht. Zurück in 2007 wurde parallel zu unserem Trip von der Crew um Lisa Rands und Tony Lamiche das Gebiet „8-Days Rain“ erschlossen. 2013 schauen mir uns an was zurück gelassen wurde. Leider wurde meine Bräune durch die überwiegende Hitze größer bereichert als mein Vorhaben schwere Linien zu knacken. Auch den Megabretter auf der Alphafarm, die jetzt Afterpakhuis heißt, wurde nur ein müdes Lächeln und eine Abo Verlängerung für die nächsten sechs Jahre zugesichert. Anstatt Dirtroads gibt es Asphalt, der Superspar deckt den alten Grocery Store, De Pakhuis hat den Kartoffelacker längst gegen Bungalows für zahlungsfähige Bouldertouris eingetauscht, am Pakhuis Pass werden pro Nase 80 Rand Eintritt pro Nasentag kassiert, Sektoren sind ausgeschildert, Scott Noy hat sein Topo publiziert und die

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so fresh in Erinnerung gebliebenen Fünf Sterne Boulder haben ein Speckupgrade erfahren. Es wird nie wieder so wie es war, dafür bleiben Erinnerungen wie es nie wieder sein wird! In Montagu hat sich die Sonne etwas gnädiger verhalten, dem Schatten etwas Spielraum gelassen und dem Wind zu meinen Gunsten ein Freispiel gewährt. Es fielen mir „Cool like that“ und „Firestarter“ in die Hände. Im zweiten Anlauf „My Route Down by the River“, welche den gewaltigen Überhang in der Waterfront durchkreuzt und PP im Supertube. Drei Tage gewaltiges Routen Klettern am Sandstein. Von mir aus kann das in der Zukunft wieder stattfinden. Wir sind zurück in St. James und ich habe noch eine Woche zum knacken von einem, für mich speziellen Projekt. Bereits am Beginn hatte ich eine Linie am „The Beast“ Block gefunden. Irgendwie leicht angechalkt, jedoch wußten selbst die eingefleischtesten Locals nicht das Leiseste ob die Line geklettert wurde oder nicht. Nach drei Tagen Arbeit konnte ich (vielleicht) „The Sunset Limited Express“ erstbegehen. Durch einen, für mich schweren, Schnapper von zwei Leisten auf einen Absatz entstand der Boulder mit einem Ausstieg nach links. Trotz alle dem schwebte mir noch ein Ausstieg nach rechts in meinem Hirn herum. Drei Züge wollten mir nicht aufgehen. Die warten dann gleich nach den schweren Zügen vom „Sunset Limited Express“. Vom Seilziehen in Montagu zurück, mit zwei Pausetagen gesegnet, genug Haut auf den Fingerkuppen und mitten im ankommenden Regen geht mir auch noch dieses Problem von der Hand. Wenn es vor mir noch niemanden gegeben hat, der diese fette Line geklettert ist, dann würde ich sie schlicht „The Sunset Limited“ taufen und wohl in meine schwere Schublade schieben. Dort wo die überschaubare Anzahl an 8B Boulder ihre Feste feiern. Mit Mintberry Crunch (8A), Citrus (8A) und dem Highball Los Muizenbergos (8A) sind noch dazu gewaltige Klassiker aufgegangen, wobei ich bei dem Highball tragischerweise den Schwanz eingezogen und das edle Teil nicht ausgetopt habe. Die Entscheidung auf sieben Meter Höhe einen Schnapper auf den Ausstiegshenkel anzusetzen ist mir schwer gefallen. Unter mir hat sich nur noch ein großer runder Stein, ohne Crashpads weit und breit, hervorgetan. Noch schwerer fiel es mir ein paar Züge, nach reichlicher Nachdenkphase am vorletzten Griff, zurück zu klettern. Ich hänge da und weiß ich kann es austopen, aber mit der Matte am Start und in dieser Höhe möchte ich am letzten Tag nicht abgehen. Ich möchte nicht im Echo Valley um einen Stein gewickelt, zwischen Crashpad und unerreichbarem Boulderbag inkl. Mobiltelefon mit Notfallnummer verrecken, wenn es ein nächstes Mal gibt und ich mehrere schaulustige Mattenträger mit Spotterambitionen dazu begeistern kann auf diesem genialen und kompakten Sandstein am Cap zu klettern. Ich hoffe nur, dass es nicht wieder sechs Jahre auf sich warten lässt. Ich genieße erstmals den frisch erkämpften Superrun, verdaue die möglicherweise gewonnene Fitness auf heimischen Steinen und der nächste Sommer kommt bestimmt!

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