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Handelsagentur für Bergsport "Ihr Spezialist für Klettern und Bouldern"

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kopf

7. Oktober 2016
von Marc
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Der beste Tag eines Flo Murnig

Wie sieht der beste Tag in meinem Leben aus? Klettern, gute Freunde, gute Stimmung und evtl. eine schwere Route oder einen Boulder kassieren.
Der letzte Beste Tag in meinem Leben war in der Silvretta beim Bouldern nach einem sehr intensiven Routenbau Einsatz beim Weltcup in Chamonix und einer noch intensiveren Outdoor Party in Friedrichshafen.
Ich fühlte mich nach leicht klettern und nach vielen leichten Warmup Boulder bin ich zu meiner Überraschung den Razor Blade Junior (8A) geklettert. Die Haut hat gepasst, der Grip war gut und der Flo war am Top. Danach hab ich mich ohne Erwartungen zum Start vom Shining gesetzt und nach einer kleinen Tüftel-Session irgendwie die ersten beiden Züge gemacht. Der Rest vom Boulder lief flüssig und ich war am Top. Zwei leistige 8A Boulder an einem Tag. Mein neuer bester Tag und mir war das Grinsen nicht mehr von meinem Gesicht zu löschen.
Am Abend zeigte ich einen Freund noch den Schattenkrieger und Krieger des Lichts. Bei Boulder bin ich vor Jahren geklettert. Letztes Jahr hab ich den Ausstieg vom Freerunner mit der Leisten Variante gemacht. Springen war und ist immer noch nicht meine große Stärke. Leisten Heben zwar auch nicht, aber besser als springen. Ich steige den Freerunner ein und finde mich am Ende bei den besagten Leisten. Voller Verwirrung, ohne Plan und der Flo fällt herunter. Kurzes auschecken und erneutes Einsteigen. Insgesamt hab ich den Ausstieg vier Mal vom Start erreicht und bin durch kleine Fehler gescheitert. Mein fünfter Versuch war auch nicht fehlerfrei, aber ich war schlussendlich am Top. Nach meinem schon erfolgreichen Tag kommt noch ein schwerer Boulder dazu. Egal ob 8A+ oder 8B, mein neuer bester Tag war geboren.
Am nächsten Tag konnte ich jeden Muskel spüren und die Finger hatten wenig Haut inkl. einem tiefen Cut vom Shining am rechten Zeigefinger. Trotzdem wird geklettert und mit ein paar Freunden sind wir in den Highball Falsche Götter (7C+) reingebouldert. Wenn ich nicht mit eigenen Augen miterlebt hätte, wie jemand auf vier Finger ein tiefes, blutendes Cut hat, durch das Tape sein Blut unter dem Klettern am Oberarm abwischt und auf diesen messerscharfen Leisten von den Falschen Göttern sich immer noch Zug für Zug nach oben schraubt, so wäre ich nicht mehr eingestiegen. Aber das bin ich dann doch noch. Ich habe meine Schmerztoleranz nach oben gesetzt und bin den Boulder irgendwie durchgestiegen. Ein edler Bonus zum Tag davor.
https://vimeo.com/175260343

Ein paar Tage später stehe ich vorm Rongbuk 8a+ mit einem großen Respekt vor einem Hook auf Kopfhöhe und überhaupt vor der Höhe. Nach zwei Stunden probieren bin ich am Zug zum Ausstiegs Henkel herunter gefallen. Darauf folgen noch ca. weitere zehn Drops. Die Kraft ist weg und der feuchte Fels kennt keine Gnade. Wieder ein paar Tage später hab ich den Rongbuk dann im ersten Run kassiert und für das Video gleich noch einmal.
https://vimeo.com/176427822

Flo im Rongbuk

Flo im Rongbuk (Bild von Mauro Schwatzer )

Um die Tage zwischen dem Klettern tot zu schlagen, bin ich hin und wieder in diversen Kletterhallen um mit bunten Griffen zu spielen und damit etwas Geld zu verdienen. Zwischen zwei Jobs konnte ich zwei Tage an einem fast neu eingebohrten Stück Fels in der Steiermark verbringen. Das Wetter war gewaltig. Viel Sonne, aber Temperaturen um die 15°C schafften herbstliche Bedingungen mit optimaler Reibung. Mir ist die Erstbegehung einer Kingline mit dem Namen „Eselstyle“ gelungen. Eine gewaltige Line, gerade durch die Wand, mit einer schwierigen Boulderstelle auf leistigen Schlitzen im steilsten Teil. Dürfte wohl zumindest 8b sein, eventuell etwas schwerer. Ein neuer bester Tag wenn eine Erstbegehung gelingt und ein großes Danke an den Erschließer Martin Gumpold für die mega Linie.

 

eselstyle_2 (Pic Martin Gumpold)

Zurück zuhause in Innsbruck nutz ich die Gelegenheit um im Zillertal in einer anderen Kingline zu klettern. Das gute Stück heißt „Hoamat Zillertal“ und wurde mit 8b+ etwas unterbewertet. Die Linie ist gut 30 Meter lang und bietet nach den ersten acht Metern im 8a Gelände einen Stand mit No-Hand-Rest. Darauf folgt die zweite Länge mit einer schweren Boulder Stelle, wo vor kurzem noch ein Griff ausgebrochen ist. Das macht die Sache nicht einfacher. Der untere Teil bis zum No-Hand-Rest erfordert einen zwingenden Knie Klemmer und da ich mein Knee Pad vergessen hatte, entschloss ich mich über die Stelle drüber zu ziehen. Die zweite Länge bin ich unerwartet durchgestiegen und wußte nicht ob ich mich freuen soll oder nicht. Immerhin vom No-Hand-Rest in einem durch aber eben doch nicht ganz. Sobald die freie Zeit sich mit einer Regenpause überschneidet werde ich mir meinen neuen besten Tag beim gesamten Durchstieg holen.

 

eselstyle_6 (Pic Martin Gumpold)

 

Team Mitglied Layla Mammi präsentiert: Alpines Bouldern in der Schweiz

Sommerlicher Boulderspaß

 

Keine Zeit, kein Geld oder gar zu viel Angst vor wilden Tieren, um den Boulder-Sommer in den Rocklands zu verbringen?!? Alles kein Grund zur Panik, denn bei unseren Schweizer Nachbarn lässt es sich bestens auch bei sommerlichen Temperaturen zum Bouldern aushalten!!

Zusammengestellt findet ihr hier eine kleine Auswahl von Impressionen verschiedener Gebiete, die von Deutschland aus noch gut mit dem Auto erreichbar sind und durch ihre höhere Lage auch im Sommer zum Bouldern einladen!

Viel Spaß dabei:

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Diese Galerie enthält 28 Bilder

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10. Februar 2016
von Marc
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Team Mitglied Babara Raudner punktet Klassiker in Spanien

Das Babsi der zehnte Grad nicht fremd ist, wissen wir wohl alle. Auch in diesem Winter kann sie sich wieder eine weitere Tour im oberen zehnten Schwierigkeitsgrad in ihr Tourenbuch schreiben. Das sie dabei auch noch eine Tour geklettert ist, die nicht ihrem Liegefaktor entspricht, ist umso beeindruckender. Aber macht euch einfach selbst ein Bild: Weiterlesen →

Heli in Beastmaker

28. Oktober 2015
von Philipp Hrozek
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CLIf Bar Athlet Heli Kotter gelang dieses Jahr mit „Beastmaker“ eine weitere Tour im High End Bereich!

Heli Kotter ist bereits seit einigen Jahren in der Kletterszene kein unbekanntes Gesicht mehr. Durch unterschiedlichste harte Begehungen in jeglichen Disziplinen des Klettersports macht Heli immer wieder auf sich aufmerksam. Boulder bis FB 8B+, alpine Sportklettereien in höchsten Schwierigkeitsgraden und eine menge harte Sportklettertouren bis franz. 9a(+) sprechen für sich. Dieses Jahr konnte Heli im Inntal nahe des Klettergartens „Sparchen“ ein weiteres Highlight setzen. lest selbst:

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